Samstag, 28. Juli 2012

Das Schicksal der weißen Pferde von Frank Westerman




Verlag: C.H. Beck
Preis: 19,95€
Seiten: 287


Kaufen? HIER!










Kurzbeschreibung:


Frank Westerman erzählt die Geschichte des 20. Jahrhunderts im Spiegel der Geschichte der Lipizzaner-Pferde. Der Leser verfolgt atemlos mit, wie gekrönte Häupter und Diktatoren um die "perfekten Tiere" kämpften - und gewinnt dabei erstaunliche Erkenntnisse über das Selbstverständnis des Menschen und sein Streben nach eigener Perfektion.

Cover: 
Das Buch selbst ist in schlichtem Weiß gehalten: Die Farbe der meisten Lipizzaner. Vorne auf dem Cover ist eine Herde abgebildet, die von Panzern und Soldaten angetrieben wird. Man sieht die weißen Pferde zusammen mit Fohlen, wie sie laufen. Dieses Bild zeigt schon einen der Inhalt des Buches: Die Flucht der Lipizzaner.

Zitat:
„Pferderennen konnte man Piet zufolge am besten mit den jährlichen Motorradrennen in Assen vergleichen. Doch auch die verfeinerten Bewegungsarten waren ihm nicht raffiniert genug. Springen war Leichtathletik. Dressur: Turnen. Was wir auf De Tarpan betrieben, was „klassische Reitkunst“, und der Name sagte es schon: Es war Kunst. Ballett.“ –Seite 24 
Details und meine Meinung:
Dreht man den Buchumschlag um, liest man zuerst den Klappentext und dann drei Zitate über das Buch. In diesen wird der Autor als „magischer Erzähler“ bezeichnet. Wichtiger finde ich jedoch das dritte Zitat von René Aguigah: „Dass Westerman seine Detejtiv-Recherche reportagehaft erzählt, bringt doppelten Ertrag: Er macht die Geschichte Lesern zugänglich, die eine herkömmliche historische Studie zum selben Thema aus der Hand legen würden.“
Das hat mich neugierig gemacht. Ist es wirklich eine historische Studie? Ja. Aber das merkt man überhaupt nicht. Man glaubt einen Roman zu lesen, während man an die Gentechnologie herangeführt wird, an all die Kriege und historischen Ereignisse des zwanzigsten Jahrhunderts, an biografisch-ähnlichen Geschichten von wichtigen Personen und natürlich lernt man die Geschichte der Lipizzaner kennen. Und zwar nicht nur die Wiener Lipizzaner, sondern alle.
Ich muss zugeben, am Anfang war ich etwas skeptisch, doch der Schreibstil war von der ersten Seite an überzeugend! Aufgeteilt ist das Buch in drei Teile und vor jedem Teil ist eine Karte gedruckt, die die Fluchtwege und Wanderrouten der Lipizzaner zeigt, damit man sich all die genannten Orte auch zuordnen kann. Auch wenn man manchmal fast den Überblick bei so vielen Namen und Orten und Daten verliert, kommt man irgendwie doch immer wieder rein.
Man lernt die Lipizzaner kennen, auch berühmte Pferde mit ihrer Abstammung, aber man lernt auch etwas über die Zucht der edlen Tiere und ihre Entstehung. Man lernt die fünf Abstammungslinien kennen, allen voran der schwarze Conversano, dessen Gene immer wieder manchmal vorkommen und einen der seltenen schwarzen Lipizzaner hervorbringen.
Gene, ein weiteres wichtiges Thema des Buches. Wie Gene vererbt werden (übrigens auf den Seiten 86 und 87 sehr anschaulich anhand des Fruchtfliegenexperiments erläutert) und die verschiedenen Theorien darüber, von Mendel bis Hitler und Stalin bis zu Genforschern des 21. Jahrhunderts kommt alles vor. Und wenn man all das gelesen hat, fühlt man sich eindeutig schlauer.
Biologie und Geschichte, die einem untergejubelt werden, während man glaubt, einen Roman zu lesen. Und ich musste mir immer wieder sagen, dass all das, was in diesem Buch steht, real und nicht fiktiv ist.
Mich hat das Buch sogar sehr berührt, nämlich als die Lipizzaner nach dem Zweiten Weltkrieg in die amerikanische Besatzungszone gebracht werden sollten (zu ihrem Schutz) und ein ungefähr fünfzehn der Hengste ausbrachen. Oberst Rudofsky blieb in dem leeren Gestüt zurück und wartete auf die Russen, als vier der Hengst zurückkehrten und ein Stallbursche ihm davon berichtete. Der Stallbursche nannte sie alle beim Namen, denn sie standen in ihren eigenen Boxen.
Aber es geht nicht nur um Geschichte, denn noch vor wenigen Jahren (vielleicht auch immer noch) wurde das Gestüt in Lipica wiedereröffnet und einige der Lipizzaner von einem Tierquäler befreit.
Anhand der Lipizzaner zeigt uns der Autor die Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts und noch ein wenig darüber hinaus. Es geht um die Sicht des Menschen, erläutert dadurch, wie er mit den edlen Pferden umgeht. Und genau das sieht man auf der letzten Seite (274): Sie fasst sich wieder und sagt: „Sie haben die grausamste Facette der Natur gesehen.“ „Nein“, korrigierte Mile sie. „Die grausamste Facette der menschlichen Natur.“
Es heißt auf Seite 25: „Wenn du einen Lipizzaner berührst, berührst du Geschichte.“
Aber wenn man das Buch berührt, dann berührt man die Geschichte der Lipizzaner, die Westerman für Nicht-Historiker aufgeschrieben hat, damit Pferdeliebhaber und Geschichtsbegeisterte sie kennenlernen können.



Fazit: 
Interviews, Filmanalysen, Bücher, Zitate; all das verbindet Westerman geschickt und schafft damit ein Buch, das sowohl spannend als auch informativ ist und vor allem, aber nicht nur, für Pferdefreunde ein Muss.

Wie würde ich das Buch in einem Satz beschreiben? 
Spannendes Sachbuch mit einer gelungenen Mischung aus Theorie und Erzählung.

An dieser Stelle ein herzliches Danke an den C.H.Beck http://www.chbeck.de/ Verlag und an Blogg dein Buch http://www.bloggdeinbuch.de/

Das Spiel des Engels von Carlos Ruiz Zafón






Verlag: S. Fischer
Seitenanzahl: 711 (sehr dick)
Preis: 24,95 €
Kaufen? Hier!













Inhalt:

Eines Tages, als es David Martín besonders schlecht geht, nimmt der alte Buchhändler Sempere ihn mit an einen geheimnisvollen Ort, der schon im Der Schatten des Windesverzauberte: den Friedhof der vergessenen Bücher. Bald darauf erhält der inzwischen schwer kranke David eine seltsame Offerte von einem dubiosem Verleger. Für das Schreiben einer ganz speziellen Auftragsarbeit macht dieser dem Schriftsteller ein verlockendes Angebot - ein guter Deal oder ein Pakt mit dem Teufel?
Das Spiel des Engels ist gleichzeitig Fantasy-Märchen, Liebesgeschichte, Krimi und Horrorstory. Das Buch fesselt den Leser mit den fein gesponnenen Fäden seiner Geschichte, sodass man bald nicht mehr zwischen erzählter Wirklichkeit und imaginiertem Trugbild zu unterscheiden vermag. Wie schon in Der Schatten des Windes verknüpft Zafón äußerst kunstvoll verschiedene Ebenen und Stränge miteinander. Über geheimnisvolle Orte und metaphysisch anmutende Begegnungen verdichtet sich die Handlung immer mehr - bis zu dem Punkt, da sie schließlich in einen erbarmungslosen Kampf auf Leben und Tod mündet. -- Ulrike Künnecke, Literaturtest 

Cover: 
Das Cover finde ich wirklich passend! Es zeigt Barcelona zur Zeit des Buches und verrät nichts. Die Farben passen zum Inhalt und ich hab nichts zu meckern!

Zitat:
Der bezaubernde Anfang: 
»Ein Schriftsteller vergisst nie, wann er zum ersten Mal für eine Geschichte ein paar Münzen oder Lob empfangen hat. Er vergisst nie, wann er zum ersten Mal das süße Gift der Eitelkeit im Blut gespürt und geglaubt hat, wenn er nur seine Talentlosigkeit vor den anderen geheim halten könne, werde ihm der Traum von der Literatur ein Dach über dem Kopf, eine warme Mahlzeit am Ende des Tages und schließlich das Heißersehnte verschaffen: seinen Namen auf ein paar kläglichen Blättern gedruckt zu sehen, die ihn mit Gewissheit überleben werden. Ein Schriftsteller ist dazu verdammt, immer wieder an diesen Moment zu denken, denn wenn es so weit ist, ist er bereits verloren, und seine Seele kennt ihren Preis.«
»“Und bringen Sie mir eine Geschichte, keine Abhandlung. Wenn ich Predigen will, gehe ich zur Christmette. Bringen Sie mir eine Geschichte, die ich nicht schon gelesen habe, und wenn ich sie schon gelesen habe, bringen Sie sie mir so gut geschrieben und erzählt, dass ich es gar nicht erst merke.“«
»In einem ersten Impuls hatte ich alles verbrennen wollen, doch dann verließ mich der Mut. Mein ganzes Leben lang hatte ich die Seiten, die ich hervorgebrachte, als einen Teil von mir empfunden. Normale Menschen bringen Kinder zur Welt, unsereiner Bücher. Wir Schriftsteller sind dazu verdammt, ihnen unser ganzes Leben zu widmen, obwohl sie uns fast nie danken. Wir sind dazu verdammt, auf ihren Seiten zu sterben, ja manchmal ohnmächtig hinzunehmen, dass sie uns tatsächlich ums Leben bringen. Von all den seltsamen Geschöpfen aus Papier und Tinte, die ich auf diese elende Welt gebracht hatte, war dieses Auftragswerk als Gegenleistung für die Versprechungen des Patrons das groteskeste. Es gab nichts auf diesen Seiten, was etwas anderes als das Feuer verdient hätte, und doch blieben sie Blut von meinem Blut, und ich brachte es nicht fertig, sie zu vernichten.«


Details: 
Bereits der Titel „Das Spiel des Engel“ macht neugierig, wirft aber auch Fragen auf.
Als ich das Buch begann, war ich sofort von diesem unglaublichen Schreibstil des spanischen Bestsellerautors begeistert. Ich tat mich zwar etwas schwer damit, da es sich um einen Roman und nicht wie sonst bei mir um ein Jugendbuch handelte und das merkte ich einfach.
Man kann sich nicht von den Wörtern berieseln lassen, sondern kommt auch zum Nachdenken.
Trotzdem war ich von Anfang an in der Geschichte drin, was auch am Ich-Erzähler lag.
Innerhalb der Handlung hat mir sehr gefallen, dass sie interessant beginnt und sich durch Annahmen und Vermutungen aufbaut und rapide ansteigt.
Während eine Frage beantwortet wird, kommen zwei neue auf.
Die Nebenhandlungen sich ineinander verkeilt und bauen aufeinander auf.
Was mich sehr zum Denken angeregt hat, war der Bezug zu Glaube und Biologie, der in Gesprächen deutlich wird.

Der Protagonist ist Autor, was mir persönlich immer gefällt, dennoch ist er kein typischer Charakter und trotz der Erzählperspektive schwer durchschaubar. Man versteht ihn und stellt gleichzeitig seine Entscheidungen in Frage.
Das Ende war besonders: Man kann das ganze Buch aus zwei verschiedenen Sichten betrachten. Die eine wäre, dass David Martín verrückt ist. Das würde vielem aber den Sinn nehmen und wie ich finde dem Roman die herrliche, mystische Stimmung nehmen.
Die Zweite wäre, dass übernatürliche Kräfte im Spiel sind, was der Titel ja vermuten lässt.

Fazit: 
Ein wunderbar anspruchsvoller Roman, der den Kopf arbeiten lässt und der Seele gut tut. Immer wieder gerne und auf jeden Fall werde ich jetzt alle anderen Bücher von ihm verschlingen.

Wie würdest du das Buch in einem Satz beschreiben: 
Jede Seite; Jedes Wort; Jeder Satz ist episch.

PS. Jede Seite wert, aber wenn man es anfängt, nimmt man sich einiges vor.

Everlasting: Der Mann, der aus der Zeit fiel - Holly-Jane Rahlens




Verlag: Wunderlich
Preis: 14,95€
Seiten: 422
Kaufen? Hier!














Inhalt:
Man schreibt das Jahr 2264. Gefühle sind unerwünscht, die Liebe ist ausgestorben. Die Geburtenrate ist gefährlich gesunken. Der junge Historiker und Sprachwissenschaftler Finn Nordstrom, Spezialist für die inzwischen tote Sprache Deutsch, erhält den Auftrag, die 250 Jahre alten Tagebücher eines jungen Mädchens aus dem Berlin des 21. Jahrhunderts zu übersetzen. Öde, findet er. Und albern. Doch dann ist er zunehmend fasziniert von dem Mädchen, das quasi vor seinen Augen erwachsen wird. Schließlich soll Finn in einem Virtual-Reality-Spiel in der Zeit zurückreisen, um das Mädchen zu treffen. Ohne es zu wissen, wird er damit zum Versuchskaninchen der Spieleentwickler. Warum schicken sie ausgerechnet ihn, den Fachmann für tote Sprachen, in die Zeit kurz vor Ausbruch der Großen Epidemie? Und was ist das für ein sonderbares Gefühl, das ihn überkommt, wenn er der jungen Frau begegnet? Bald muss Finn sich entscheiden – für die Liebe oder für die Zukunft ...

Zitate:

„Wenn ich hier oben im Kartenlesesaal sitze und runter auf die vielen anderen Ebenen blicke, den Menschen zuschaue, die lesen und schreiben und in Büchern stöbern, dann denke ich, dass ich so den Himmel erschaffen würde, wenn ich könnte – voller Licht, voller Menschen, voller Bücher. Überall, wo ich hinschaue, gibt es Welten zu entdecken. Eine Welt in jedem Buch. Eine Welt in jedem Mann, jeder Frau, jedem Kind.“
„Finn, wir reisen durch die Zeit. Wir fliegen zum Mars. Wir sind praktisch unsterblich. Glaubst du wirklich, wir können dich nicht finden?“

Cover: 
Mir gefallen die Farben auf dem Cover sehr gut, genau wie die Schrift und die Parfümflasche in der Mitte, aber ansonsten ist dieses Cover einfach nichts Besonderes. Zumindest auf den ersten Blick. Nachdem ich das Buch gelesen habe, verrät es mir etwas mehr. Zum Beispiel warum es Everlasting heißt und auch, warum die Schrift so gewollt krickelig ist. Aber dafür muss man es einfach gelesen haben.

Schreibstil:
Das einzige, was mich am Schreibstil gestört hat, waren die vielen englischen Begriffe, die man wirklich hätte übersetzen können! Auch wenn die Erklärung dafür vorne drin steht, kam ich durch die Wörter, die an manchen Stellen einfach falsch erschienen, immer wieder raus.

Details:
Ich habe das Buch gerne gelesen, aber die ganze Zeit dachte ich mir, wann es mich endlich mit sich reißt. Und irgendwie kam es nicht.
Die Geschichte baut sich langsam auf und man kann ein wenig erahnen, wie es weiter geht, aber es wird nie zu viel erraten.
Finn Nordstorm  ist der Protagonist und ein wirklich Guter, aber auch nicht der Beste. Ich konnte nicht sagen, dass die Autorin damit einen neuen, wunderbaren Charakter geschaffen hat, der mir immer in Erinnerung bleiben wird, aber Finn war mir von Anfang an sympathisch.
Aber die Art, wie sich die Geschichte aufbaut, ist etwas ganz besonderes. Finn erfährt mehr über Eliana, indem er ihre Tagebücher liest. Und, welch Überraschung, er reist durch die Zeit und lernt Eliana auch noch auf eine ganz andere Art und Weise kennen. Und diese Parallelen, der Wechsel zwischen Zukunft und Gegenwart, die haben mir sehr gefallen.
Außerdem ist das Buch mit unheimlich viel Witz geschrieben!
Ich will hier vom Inhalt überhaupt nicht viel vorwegnehmen, weil das jeder für sich selbst langsam erfahren sollte und nicht durch eine Rezension, die dem Buch nicht gerecht wird. Deswegen: Unbedingt selbst lesen.

Fazit: 
Als ich das Buch zugeschlagen habe und einige Zeit darüber nachdachte, fiel mir auf, dass es mich am Ende doch noch gepackt hatte, ich hatte es nur nie gemerkt. Und es ist gut so, wie es ist. Einfach so.  Man denkt dabei über die Zukunft nach und lächelt über so manchen Witz. Könnt ihr euch vorstellen, dass Finn „Facebook“ nicht kennt, obwohl unsere Generation so sehr davon beeinflusst wird?

Wie würdest du das Buch in einem Satz beschreiben:
Irgendwann reisen wir vielleicht durch die Zeit, irgendwann vergessen wir vielleicht Facebook, aber das Buch sollte nicht vergessen werden.

Göttlich verdammt von Josephine Angelini






Verlag: Dressler
Preis: 19,95€
Seitenanzahl: 494
Kaufen? Hier!











Kurzbeschreibung:
Schicksalhafte Liebe, antike Fehde, göttliches Erbe 
Die 16-jährige Helen lebt bei ihrem Vater auf Nantucket und langweilt sich. Ihre beste Freundin Claire hofft, dass nach den Ferien endlich etwas Aufregendes passiert. Der Wunsch geht in Erfüllung, als die Familie Delos auf die Insel zieht. Alle sind hin und weg von den äußerst attraktiven Neuankömmlingen. Nur Helen spürt von Anfang an großes Misstrauen. Gleichzeitig plagen sie plötzlich düstere Albträume, in denen drei unheimliche Frauen Rache nehmen wollen. Es scheint eine Verbindung zwischen ihnen und Lucas Delos zu geben. Was dahintersteckt, erfährt Helen erst nach und nach: Lucas und sie stammen von Halbgöttern ab und sind dazu verdammt, einen erbitterten Kampf auszulösen indem sie sich ineinander verlieben.

Details: 
Wie der Titel schon sagt, geht es um Götter, bzw. um Halbgötter. Das zeigt schon das Cover, auf dem Symbole aus dem antiken Griechenland abgebildet sind, sowie Helene, die Protagonistin des Buches.
Schön fand ich, dass man überhaupt keine Ahnung von der griechischen Mythologie habe muss, um das Buch zu verstehen. Alles wird erklärt und erläutert und im Laufe des Buches bekommt man das Gefühl, sich wirklich auszukennen, auch wenn immer noch etwas Neues aufgedeckt wird. Aber so bleibt es zumindest spannend!
Außerdem ist das Buch an vielen stellen wirklich humorvoll! Es gab wirklich Situationen, in denen ich laut loslachen musste.
Die Charaktere sind facettenreich und durch die verschiedenen Fähigkeiten, die Halbgötter haben, sind die Personen auch untereinander sehr verschieden. Ich finde allerdings, dass die Personenbeschreibung an manchen Stellen einfach zu kurz kommt. Ansonsten ist der Schreibstil aber wirklich gut! Ich denke, das ist einfach Geschmackssache.
Die Familie Dellos finde ich wirklich interessant und Lucas, in den sich Helene verliebt, ist wirklich mein Lieblingscharakter geworden.
Er wirkt abwechslungsreich und spannend, weil er Humor hat, stark ist und sich für die Liebe sogar gegen seine eigene Familie stellen würde. Wer möchte nicht auch so einen Halbgott haben?
Die vorher erwähnte Spannung kommt auch noch auf, wenn Dinge, die zu Beginn normal erscheinen, später eine mythische Bedeutung bekommen.
Die Liebesgeschichte, die durch das Buch führt, ist spannend und endet auch ein wenig, naja, fast tragisch. Und vor allem unerwartet.
Wobei ich sagen muss, dass mir Helenes Gedanken über Lucas Gefühle manchmal nervig vorkamen, weil sie immer nur davon ausging, dass er sie nicht will anstatt an dieser Stelle weiterzudenken und noch weitere Dinge in Betracht zuziehen.
Wirklich gefallen hat mir außerdem, dass es neben der Haupthandlung noch diverse Nebenhandlungen gibt, wie die Beziehung zwischen Helenes Vater und seiner Geschäftspartnerin, oder die Tatsache, was Helenes beste Freundin von Anfang an wusste.

Fazit: 
Ein wirklich wunderbares Buch, das ich einfach nicht weglegen konnte. Auf die Fortsetzung, die im Mai 2012 erscheint, warte ich wirklich sehsüchtig!


Göttlich verloren von Josphine Angelini



Verlag: Dressler
Preis: 19,95€
Seiten: 504
Kaufen? Hier!

Inhalt: 
Helen muss die Hölle gleich zweifach durchstehen: Nachts schlägt sie sich durch die Unterwelt, noch schlimmer quält sie tags, dass Lucas und sie sich unmöglich lieben dürfen. In der Unterwelt trifft Helen auf Orion. Je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, umso näher kommen sie sich. Dann geschieht etwas völlig Unerwartetes, das ausgerechnet Orion und Lucas zum Zusammenhalten zwingt: Die vier Häuser Scion werden vereint und ein neuer Trojanischer Krieg scheint unausweichlich!

Cover: 
Das Cover ist ähnlich wie das des ersten Buches und nebeneinander sehen sie einfach perfekt im Bücherregal aus! Verschnörkelte Schrift, Helen darauf zu sehen, goldene Ornamente. Einfach perfekt.

Zitate:
Vielleicht schlug ihr Herz nicht mehr, weil es in der Mitte durchgebrochen und stehen geblieben war.
Ihre Liebe zwang sie, in Gefängnissen zu leben, in denen der eine halb tot war, wenn sie zusammen waren, und der andere halb tot, wenn sie getrennt waren. Das war keine Freude.
Freude war das Gegenteil von einem Gefängnis. Sie öffnete das Herz, anstatt es einzuschließen. Freude war Freiheit und nicht Traurigkeit, Verbitterung und Hass.
Charaktere:
Helen. Ja, was soll man zu Helen großartiges sagen? Sie verkörpert einfach die perfekte Protagonistin, die anmutig ist wie eine Göttin und gleichzeitig tollpatschig wie ein ganz normales Mädchen, das sie am Ende auch ist. Sie verliebt sie. In den Falschen. Sie macht Fehler und bereut sie und sie würde für diejenigen, die sie liebt, bereitwillig sterben. Außerdem lässt sie sich ganze Haarsträhnen herausreißen, ohne zu schreien, um ihre Geliebten zu schützen. Um alle Scions zu erlösen, geht sie buchstäblich durch die Hölle und nimmt alle Lasten auf sich. Wer wäre nicht gerne wie Helen?
Lucas. Lucas ist und bleibt einfach der Held, böse Fähigkeiten hin oder her. Um das richtige zu tun, lehnt er sich gegen jeden auf und am Ende stellt er fest, dass es gar nicht das Richtige war. Er weiß, dass er sich von Helen fernhalten muss und dennoch schafft er es nicht. Er ist es am Ende, der ihr das Leben rettet, in dem er ihr Träume schenkt. Und sind wir mal ehrlich, wär hätte nicht gerne einen Kerl, der einem die Erde aus dem Universum zeigt oder der für einen in ein Museum einbricht, der den Höllenhund von einem weglockt und der dabei noch so verführerisch ist? Ein kurzes Zitat sagt glaub ich alles: „Der dritte Fehler: Lucas. Immer wieder Lucas."
Orion: Orion ist der dritte im Bunde, der dritte Göttersohn, der seit seiner frühsten Kindheit auf der Flucht vor seiner eigenen Familie ist. Er ist machtvoll und dabei bescheiden und charmant. Er läuft mit Helen durch die Unterwelt und hilft ihr, ist verständnisvoll. Er ist einfach irgendwie der Gute. Und es bleibt an Helen, zu entscheiden, ob die den Guten oder der dunklen Helden will.

Details und meine Meinung:
Zu Beginn findet ein ständiger Wechsel zwischen Realität und Unterwelt statt. Nicht genug dass Helen jede Nacht für ihre Mission in die Unterwelt hinabsteigt, spielt sich auch am Tage einiges ab. Ihre Freundin hat nur wenig Zeit, sie findet keinen Schlaf, Lucas scheint sie zu hassen und ihre Mutter meldet sich nicht bei ihr. Bis die Unterwelt ihr etwas gutes bringt, nämlich Orion. Und es folgt ein noch spannenderer Wechsel zwischen Lucas und Orion, wobei ich finde, dass die beiden nicht die typischen Konkurrenten álla Jacob/Edward darstellen. Sie lieben sie einfach beide und sie sind beide fair genug zu sagen, dass sie den anderen auch mögen, obwohl es einfacher wäre, ihn zu hassen. Damit schafft die Autorin eine der spannendsten Figurenkonstellationen in den derzeitigen Jugendbüchern. Besser geht es einfach nicht.
Der Schreibstil ist echt und man nimmt ihr jedes Wort ab. Auch wenn ich am Anfang der Buchserie etwas skeptisch war was griechische Mythologie angeht, bin ich vollkommen überzeugt. Und jetzt will ich einfach alles wissen.
Es ist einfach toll, wie Angelini immer wieder die Handlungen des Buches mit der griechischen Antike verknüpft. Sogar Achill kommt vor und damit verbindet man nun mal sofort die Achillessehne. Klar, dass man „ihn“ damit töten kann, oder?
Was mir besonders gut gefallen hat: Wenn man mit einem vorkommendem Namen oder einer Figur gerade nichts anfangen kann, dann schlägt man einfach die hintersten Seiten auf und kann sofort nachlesen. Dort sind nicht nur alle Figuren aufgeführt, sondern auch alle vorkommenden griechischen Götter. Denn wer kann sich sofort merken, dass Hades in der Unterwelt ist, Ares der Gott des Krieges ist, Morpheus über die Träume wacht und Phobos Angst und Schrecken verbreitete? Außerdem kommen auch alle Figuren vor, die im ersten Buch dabei waren und jetzt nur immer wieder erwähnt werden.
Was das ganze außerdem spannend macht, sind die ganzen Fähigkeiten, die die Göttersöhne und –töchter haben. Das Fliegen von Lucas und Helen kennen wir ja bereits, wobei sie beide besser darin werden. Lucas dazu: „Die Lichtgeschwindigkeit habe ich bisher nicht geknackt – noch nicht.“
Außerdem werden Helens Blitze deutlich stärker, Lucas entdeckt neue Fähigkeiten die einige Überraschen und Orion mag es überhaupt nicht, seine einzusetzen, denn er kann die Herzen anderer berühren, beeinflussen und zu allem bringen, was er möchte. Helen sagt dazu: „Es sind nicht unsere Fähigkeiten, die uns sicher oder gefährlich machen, sondern die Entscheidungen, die wir treffen.“ Und damit hat sie einfach so Recht.
Am Ende muss ich sagen, genauso toll wie das erste Buch, wenn auch irgendwie weniger Lucas-Szenen vorkommen. Glaube ich zumindest. Aber wenn es nach mir geht, könnte das Buch auch nur aus Lucas-Szenen bestehen! Und was bleibt ist die Vorfreude auf das dritte Buch!

Fazit: 
Jetzt muss nur noch das dritte Buch so gut sein!

Meeresflüstern von Patricia Schröder





Verlag: Coppenrath
Preis: 16,95€
Seiten: 409
Kaufen? Hier!
Buchtrailer: http://www.youtube.com/watch?v=OS3z1IWiG6M









Inhalt: 
Nach dem Tod ihres Vaters verlässt die siebzehnjährige Elodie ihre Heimatstadt Lübeck, um bei ihrer Großtante auf Guernsey zu leben. Als wenig später auf der Nachbarinsel ein Mädchen tot aufgefunden wird, glaubt sie, dass ihre Ankunft auf der Kanalinsel in irgendeinem Zusammenhang mit dem schrecklichen Vorfall steht. Aber wie ist das möglich? Und wer ist der wunderschöne Junge, dem Elodie in ihren Träumen begegnet? Dann, eines Tages, taucht dieser Junge plötzlich wie ein Geschöpf aus dem Meer vor ihr auf. Geheimnisvoll. Magisch. Betörend. Elodie kann nicht aufhören, an ihn zu denken. Und sie beginnt zu ahnen, welche Geheimnisse der Ozean tatsächlich verbirgt und wie sehr ihr eigenes Schicksal mit den dunklen Legenden der Kanalinseln verknüpft ist.

Cover: 
Das Cover ist einfach perfekt. Die Farben passen zum Inhalt und Thema des Buches und man sieht es an und ist verzaubert. Und dann streichelt man darüber und kann fast glauben, es sei Sand, den man unter den Fingerkuppen spürt. Sand, den das Meer immer und immer wieder aufwirbelt. Einfach unglaublich!

Schreibstil:
Man ist wirklich dabei, aber für meinen Geschmack beschreibt Patricia Schröder einfach nicht genug. Dass sie viel recherchiert hat, merkt man, denn man fühlt sich beim Lesen, als wäre man selbst auf den Kanalinseln, aber bei Gefühlen und Gesprächen der Figuren fehlt einfach irgendetwas. Es gab außerdem keine Stellen, die bei mir in besonderer Form hängen geblieben sind.
Elodie ist die Ich-Erzählerin, aber irgendwie weiß man dennoch mehr als sie und das, finde ich, nimmt den ganzen die Spannung. Ich hatte das Bedürfnis, sie zu nehmen und zu schütteln und ich konnte nicht mit ihr mitfühlen.

Charaktere:
Die Charaktere sind gründlich ausgefeilt mit Ecken und Kanten und einem Leben "vor dem Buch". Das finde ich immer sehr wichtig, um das Ganze authentisch zu machen. Aber an manchen Stellen wirken sie einfach unrealistisch, trotz Hintergründe. Dieses Gefühl hatte ich vor allem bei der Protagonistin Elodie. Da trifft sie Ruby zum ersten Mal in ihrem Leben und sagt ihr sofort, dass ihr Vater seit ein paar Wochen tot ist und dass sie mit dem Verlust nicht klar kommt. So offen würde ich nicht einmal mit meiner Mutter darüber sprechen!
Und solche plötzlichen Geständnisse und ähnliches kommt öfter vor. In solchen Momenten bin ich einfach nicht mehr in der Geschichte und muss mich von vorne an das ganze herantasten. Und das ist mir irgendwie nie so ganz gelungen.

Details und meine Meinung:
Die Idee und alles drumherum ist einfach klasse und vor allem mal etwas völlig anderes, aber ich glaube, da hätte man einfach noch mehr rausholen können. Teilweise hat es die Autorin nahezu perfekt gemacht, aber die Geschichte in der Geschichte ist nur etwas für Leichtgläubige. Ganz ehrlich:  DNA, die teilweise von einem Menschen und teilweise von einem Delfin stamm und jeder glaubt das? Wo sind die, die an einen Fehler im Labor glauben oder an eine Verschwörung? Wo sind die Leute, die Elodie sagen, dass es keine Märchen gibt und dass die Mythen nicht wahr sind? Mir fehlen die Zweifler! Man braucht Leute die zweifeln, damit man sie überzeugen kann, denn ohne sich damit auseinandergesetzt zu haben, kann ich es nicht einfach so abkaufen. Ich wurde nicht überzeugt und ich gehöre dann wohl zu denen, die auf die Schiffe klettern und sagen, dass alle spinnen und dass das WIRKLICH bloß Delphine sind, die da vor der Küste herumschwimmen. Vielleicht hat jemand die DNA ja auch EXTRA zusammengebastelt und sie finden lassen, damit Leichtgläubige an so was wie eine Meeresbestie glauben.
Was mir gut gefiel, war, dass man am Anfang glaubt, Cyril wäre der tolle Kerl, um den es geht. Aber ich glaube, Elodie vergisst Cyril fiel zu schnell wieder. Meiner Meinung nach auch unrealistisch. Sie vergisst auch die Sache mit ihrem Vater immer und immer wieder. Auch viel zu unrealistisch. Und sie hat drei Tage lang hohes Fiber, weil sie mit dem Verlust von Gordy nicht klarkommt, den ihres Vaters schafft sie aber einfach so zu verdrängen, obwohl sie doch eigentlich wenigstens kurz an der Existenz von Nixen zweifeln sollte. Warum denkt sie nicht, dass sie verrückt wird?

Fazit:
Es hat mir wirklich Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Dass ich es so schnell durch hatte lag aber mehr an meiner Schlaflosigkeit am Wochenende statt an der Spannung, die das Buch erzeugt. Meine Erwartungen waren ziemlich hoch angesetzt und diese wurden nicht leider nicht erfüllt.
Trotzdem freu ich mich auf die Fortsetzungen, die ich mir auf jeden Fall kaufen werde, aber mitfiebern tu ich auch nach dem Buch nicht.

Wir würde ich das Buch in einem Satz beschreiben?
Die Magie fehlt einfach.

Nach dem Sommer von Maggie Stiefvater






Verlag: Skript5
Preis: 18,50€
Seiten: 424
Kaufen? Hier!












Inhalt:
Jeden Winter wartet Grace darauf, dass die Wölfe in die Wälder von Mercy Falls zurückkehren – und mit ihnen der Wolf mit den goldenen Augen. Ihr Wolf.

Ganz in der Nähe und doch unerreichbar für sie, lebt Sam ein zerrissenes Leben: In der Geborgenheit seines Wolfsrudels trotzt er Eis, Kälte und Schnee, bis die Wärme des Sommers ihn von seiner Wolfsgestalt befreit. In den wenigen kostbaren Monaten als Mensch beobachtet er Grace von fern, ohne sie jemals anzusprechen – bevor die Kälte ihn wieder in seine andere Gestalt zwingt.

Doch in diesem Jahr ist alles anders: Sam weiß, dass es sein letzter Sommer als Mensch sein wird. Es ist September, als Grace den Jungen mit dem bernsteinfarbenen Blick erkennt und sich verliebt. Doch jeder Tag, der vergeht, bringt den Winter näher – und mit ihm den endgültigen Abschied.

Cover:
Das Cover finde ich wirklich sehr gelungen. Auf den ersten Blick erkennt man sofort, das Mädchen, das Herz und den Wolf. Allein das passt. Der Titel des Romans ist, wie ich finde, in einer sehr schönen Schrift geschrieben. Außerdem sind da noch die Äste und die herunterfallenden Blätter, die an den kommenden Winter erinnern und gleichzeitig an das Ende des Sommers, was ja das zentrale Thema der Geschichte ist.

Zitate:
»Er schmeckte kühl, nach Pfefferminz und Winter, doch seine Hände, die sanft in meinem Nacken lagen, versprachen lange Tage und Sommer, die Ewigkeit. Ich fühlte mich benommen, als bekäme ich keine Luft, als würde sie mir geraubt, sobald ich einatmete. Sam lehnte sich auf dem Sofa zurück, nur ein kleines Stück, und zog mich in seinen Schoß, dann beugte er sich über mich und küsste und küsste mich, so zart, als wäre mein Mund eine Blume, deren Blütenblätter er mit einer zu festen Berührung verletzten würde.«

»Genauso war Sam: vergänglich. Ein Blatt – ein Stück Sommer, das sich so lange wie möglich an einem gefrorenen Zweig festklammerte.„Du bist traurigschön“, sagte ich schließlich, ohne ihn dabei anzusehen. „Wie deine Augen. Du bist wie ein Lied, das ich als Kind kannte und dann wieder vergessen habe, bis ich es auf einmal wieder hörte.“«

Schreibstil:
Ich muss ehrlich sagen, dass mich der Schreibstil zu Beginn nicht besonders beeindruckt hat. Aber jetzt denke ich, dass er wirklich gut war, dass ich nur einfach vorher ein Buch gelesen habe, dessen Schreibstil so göttlich war, dass es mehr als ungerecht wäre, ihn mit einem anderen zu vergleichen. Es ist wie in einem Shakespeare-Sonett, wo eine hübsche aber normale Frau mit den Idealvorstellungen verglichen wird und so hässlich wirkt. Einfach ein falscher Maßstab.
Ich denke, an den beiden Zitaten merkt man, dass der Schreibstil mehr als durchschnittlich ist und dass man das auch würdigen sollte!

Charaktere:
Die Protagonisten des Romans sind gut gelungen, abwechslungsreich, vielschichtig, tiefgründig und nicht so schnell durchschaubar. Sam ist nicht der typische Romanheld und doch liebenswürdig.
Junge und Mädchen tauschen die Rollen, was wirklich spannend ist: Sam ist der musikalische Bücherliebhaber, des Songs schreibt und Gedichte liest, während Grace die eher realistisch ist und mehr Sachbücher in ihrem Bücherregal stehen hat. Trotzdem passen die beiden gut zusammen!
Was mir allerdings ein wenig gefehlt hat war die Darstellung der Nebencharaktere. Die kam mir einfach zu kurz.

Details:
Als ich anfing das Buch zu lesen, hatte ich verdammt hohe Erwartungen, die einfach nicht erfüllt wurden und was mich zuerst enttäuschte. Doch dann merkte ich, dass ich nicht zu hohe, sondern einfach falsche Erwartungen hatte und dass es sich keinesfalls um ein schlechtes Buch handelt. Eigentlich ist es sogar ein ziemlich gutes, in dem auch die Magie nicht fehlt. Zum Ende hin wurde die Geschichte immer besser und spannender, die Figuren gewannen an mehr Tiefe und Vergangenheit und ich bekam immer mehr Spaß am Lesen. Deswegen war das nächste Buch, das ich las, auch direkt die Fortsetzung „Ruht das Licht“.
Und das Ende war einfach wunderbar, auch wenn es einiges nur skizzierte und ich zuerst darüber nachdenken musste, bevor ich es verstand. Aber Nachdenken zu müssen ist ja nun wirklich nichts Negatives!

PS: Zum Titel kann ich nur sagen: Wie die Faust aufs Auge!

Fazit:
Ein tolles Buch, eine tolle Geschichte, die am Ende doch noch eine wunderschöne Wendung mit und den Fortsetzungsroman zu einem Muss macht.

Wie würdest du das Buch in einem Satz beschreiben?
Eine andere Werwolfgeschichte, die durchaus lesenswert ist.

Punkte:
4,3/5