Mittwoch, 7. August 2013

Venice!

Nachdem ich vor kurzem "Feuer und Glas" gelesen habe, war ich nun das erste Mal in Venedig.
Von meinem Besuch hab ich ein paar Bilder mitgebracht, die ich euch nicht vorenthalten möchte.



 Das hier ist mein erster Blick auf die Altstadt Venedigs in der Lagune vor der italienischen Küste. Ich hatte es mir irgendwie kleiner vorgestellt.
Hier sieht man einen Kanal. Auch dazu muss ich sagen, dass ich mir das irgendwie anders vorgestellt habe. Ich dachte, es würde mehr Kanäle zwischen den Häusern sein, schmalere.

Diese Adler wurde aus Muranoglas gefertigt. Es stand kein Preis dran, also kann man sich denken, wie viel der wert ist. ;)

 Hier sieht man den Markusplatz und den Dogenpalast.







Und hier ist der Löwe, der allen bekannt sein müsste, die Feuer und Glas gelesen haben.
 

 MURANO! Eine kleine Insel, ohne Touristen. Ich hätte nie gedacht, dass die Glasbläser die Insel wirklich nicht verlassen. Aber das macht das Muranoglas so besonders, da es nur hier auf Murano gefertigt wird und nirgendwo sonst auf der Welt.
Das ist das Arsenal. Sehr beeindruckend und strenggeheim. 














Ward ihr schon einmal in Venedig? Und wie hat es euch gefallen? Und wenn nicht, was sagt ihr zu dem Venedig auf meinen Bildern?

Also ich fand es, obwohl es ganz anders als in meinen Gedanken war, echt sehenswert, nur hat mir irgendwie das Magische gefehlt. Der Charme ist aber auf jeden Fall da.

Freitag, 19. Juli 2013

Jenseits von Meg Cabot



Verlag: blanvalet
Preis: 12,00€
Seitenanzahl:315
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Inhalt: 
Als Pierce Oliviera mitten im Winter in einen eiskalten Pool stürzt, stirbt sie. Die Ärzte kämpfen um ihr Leben – und können sie schließlich retten. Ein Wunder der Medizin, denken alle. Doch Pierce weiß es besser. Denn ihre Seele war an einem anderen, sehr unheimlichen Ort: der Unterwelt. Und nur durch einen Trick ist sie dem Herrscher über jene Welt entkommen. Niemand glaubt ihr, doch Pierce hat einen Beweis, dass sie dort war: Eine Kette, die gegen das Böse schützen soll, ein Geschenk des mysteriösen John Hayden, den sie dort traf. Doch was, wenn John das Böse ist?

Der erste Satz:
Alles kann geschehen innerhalb eines Wimpernschlags.
Zitat:
Und noch etwas wusste ich jetzt: Was dieses Leuchten in seinen Augen zu bedeuten hatte. Es sprach von Triumph. Kein Wunder, dass mein Herz so heftig schlug. Er war das Feuer, und ich war der Funke. Ich war verloren. 

Details und meine Meinung:Jeder wird sich früher oder später einmal mit dem Tod auseinandersetzen müssen. Die einen eben früher als später, denn als Pierce stirbt, ist sie noch ein Teenager. Und doch ist sie nicht tot.
Die Autorin beginnt nicht mit dem Schlüsselmoment der Geschichte sondern an einem ganz anderen Punkt. Eben nicht dem Anfang von allem, sondern dem Beginn des Buches. Langsam leitet sie durch die Gedanken von Pierce die Vergangenheit ein und greift diese somit immer wieder auf, da Pierce sich selbst immer von neuem damit auseinandersetzten muss. Zu dieser Vergangenheit gehört die Beerdigung ihres Opas genauso wie ihr eigener Tod und das, was in der Unterwelt passierte.
John ist der Protagonist der Geschichte, der genauso rüberkommt wie er beschrieben ist: launisch, eigensinnig. Aber nicht böse, wie es im der Zusammenfassung heißt. Dass John nicht auf der Bösen Seite steht, war mir von Anfang an klar.
Durch das Aufrollen der vergangenen Geschehnisse musste ich einfach dranbleiben und mir fiel es schwer, das Buch aus der Hand zu legen, schließlich war noch immer sehr viel ungeklärt.
Der Schreibstil ist geprägt von Pierce Gedankengängen, wie das halt so ist bei einem Ich-Erzähler. Einerseits ist man dadurch als Leser näher ran, andererseits betrachtet man immer nur eine Seite der Medaille. Oder eben des Diamanten. Pierce ist aber durchaus für Überraschungen gut, was dem ganzen viel Pepp verleiht.
Das Thema, das Jenseits, ist durchaus interessant und in diesem Buch etwas anders dargestellt als in anderen. Die Autorin legt sich nicht auf eine Mythologie fest, auch wenn sie viel der griechischen einbaut, sondern lässt ein wenig Gedankenspielraum. Auch etwas, das zu loben ist.
Außerdem wird jedes Kapitel durch ein Zitat der Göttlichen Komödie eingeleitet, was ich sehr schön fand und für die richtige Atmosphäre sorgte, auch wenn ich persönlich nicht immer einen Bezug vom Zitat zum Text ausmachen konnte.
Charaktere sind ausreichend beschrieben und abwechslungsreich, ebenso wie die Handlung an sich. Der historische Kontext wird Stück für Stück aufgedeckt, Handlungsstränge fließen ineinander und lassen dennoch noch einiges offen. Während Geheimnisse gelüftet werden, entstehen neue Fragen, so wie das bei dem Auftakt einer Triologie eben sein sollte. Hier also auch ein Lob.

Fazit:4/5 PunktenMich hat das Buch wirklich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln können, auch wenn ich am Ende irgendwie das Gefühl hatte, dass etwas in der Handlung gefehlt hat. Deswegen bekommt das Buch keine volle Punktzahl.

Wie würdest du das Buch in einem Satz beschreiben?Höllisch gut.


Vielen Dank an den Blanvalet-Verlag für die Bereitstellung dieses Buches!

Donnerstag, 18. Juli 2013

Feuer und Glas von Brigitte Riebe




Verlag: Heyne
Preis: 16,99€
Seitenanzahl: 384
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Inhalt:Venedig im Jahr 1509: Ein machtvolles Glasartefakt und die letzte Erinnerung an einen verschwundenen Vater … Eine uralte Fehde zweier verfeindeter Völker … Und ein Mädchen, das nicht ahnt, dass es den Schlüssel zur Rettung Venedigs in seinen Händen hält …


Für die sechzehnjährige Milla scheint die Zeit stehen zu bleiben, als sie an einem heißen Frühlingstag dem jungen Gondoliere Luca begegnet. Wie ein Aristokrat aus einer anderen Zeit gleitet er, gemeinsam mit einer Katze, auf einer blauen Gondel durch einen stillen Kanal. Milla ist verzaubert und kann den jungen Mann nicht vergessen. Als kurze Zeit später dieselbe geheimnisvolle Katze im kleinen Lokal ihrer Mutter und Tante auftaucht, folgt sie ihr durch die Gassen Venedigs. Sie gelangen zu einem reichen Stadthaus – und Milla sieht Luca wieder. Er ist jedoch nicht allein, und plötzlich wird Milla in den Strudel dunkler Vorkommnisse um das Ende der mächtigen Lagunenstadt gezogen. Stammt sie wirklich von den Feuerleuten ab, die seit jeher gemeinsam mit den Wasserleuten Venedig beschützen? Was empfindet Luca, einer der Wasserleute, wirklich für sie? Und hat all das mit dem Verschwinden ihres Vaters zu tun? Zwischen Liebe und Zweifel hin- und hergerissen, kann Milla niemandem vertrauen – außer einer Katze und ihrem Gespür für die Wahrheit ...

Der erste Satz:
Er hörte Schritte hinter sich und ging schneller.

Zu diesem Buch gehört nicht nur eine Rezension, sondern auch eine Geschichte.
Feuer und Glas stand seit langem auf meiner Wunschliste. Immer wieder zweifelte ich, wollte es kaufen und tat es dann doch nie. Nicht, weil das Buch mich nicht angezogen hätte, sondern einfach wegen der schlichten Frage des Geldes.
Und dann lag es plötzlich in einem braunen Umschlag in meinem Briefkasten und doch konnte ich mich nicht darüber freuen, denn mich quälte die Frage, woher es kam. Der Name der Absenderin sagte mir nichts und ich überlegte fieberhaft, ob ich es irgendwann ertauscht und schlichtweg vergessen hatte. Alleine konnte ich dieses Rätsel nicht lösen also startete ich einen Hilfeaufruf im Käsekuchenland der Blogger  und sofort war jemand so nett mir zu erläutern, dass das Buch zu einer Wanderbuchaktion gehörte, die Steffi und Kay von his + her books .

An dieser Stelle vielen Dank ihr beiden.

Umso größer war meine Freude, als das Rätsel gelöst war und ich mit dem Buch beginnen konnte. Und da beginnt meine Rezension:
Die Autorin schuf mit Feuer und Glas ein Venedig mit Magie und Glanz und verborgenen Winkeln, in denen liebenswürdige Charaktere durch die engen Gassen laufen und versuchen, nicht nur alte Geheimnisse aufzudecken um die Vergangenheit zu wahren, sondern auch ihre Zukunft zu verändern und versuchen, einen Krieg abzuwenden. Hört sich spannend an? Ist es auch!
Milla, die Protagonistin, weiß ganz genau wer sie ist. Deswegen zweifelt sie auch an den Dingen, die um sie herum geschehen und das macht sie selbstständig und unabhängig von den Leuten um sie herum, auch wenn ihr ihre Familie sehr viel bedeutet. Sie plagt ein schlechtes Gewissen, wenn sie zu spät zur Arbeit kommt und doch tut sie es. Und sie läuft alleine durch Venedig, obwohl ihre Mutter und ihre Oma das nicht wollen.
So trifft sie Luca, den Gondoliere, dessen Anziehungskraft von Anfang an deutlich ist. Die besondere Beziehung zwischen den beiden weitet sich nicht nur emotional aus, sondern auch auf einer ganz anderen, spannenden und für diese Geschichte monumentale Ebene. Was die beiden aber echt wirken lässt, ist die Abwechslung zwischen Streitereien und Versöhnungen.
Venedig. Das ist nicht einfach eine Stadt. Die Geschichte hätte nicht einfach irgendwo anders stattfinden können. Venedig kann nicht durch einen anderen Namen ersetzt werden. Dieses wunderschöne, geheimnisvolle Venedig beschreibt die Autorin so, dass man sich fühlt, als würde man selbst durch die engen Gassen laufen und mit einer Gondel den Canal Grande überqueren.
Jedes Detail über die Stadt habe ich versucht aufzusaugen um mich daran zu erinnern, denn morgen fahre ich nach Italien und werde dort unter anderem Venedig besuchen. Ich bin gespannt ob ich mich dort fühlen werde, als würde ich die Stadt von Milla und Luca bereits kennen.
Neben der klar aufgebauten, aber facettenreichen Geschichte, den gut gezeichneten Personen und dem Schauplatz, möchte ich noch den Schreibstil der Autorin loben, den ich als fesselnd und magisch empfunden habe. Sie schafft, scheinbar mit Leichtigkeit, den Spagat zwischen Venedig 1509 und unserer Zeit, damit wir uns in die Vergangenheit versetzt fühlen, ohne dass dort alles fremd und fern auf uns wirkt.

Fazit:5/5 Punkten.Alles in allem ein Buch, das alles mitbringt, was man sich wünschen kann und noch ein wenig mehr. Denn neben dem klassischen Inhalt des Buches bietet dieses ein schönes Cover ergänzt durch eine Karte Venedigs im Inneren, ein Glossar zum Nachschlagen, ein historisches Nachwort und eine Zeittafel, die allesamt das Gesamtbild abrunden und perfektionieren.

Sonntag, 7. Juli 2013

Die Bestimmung von Veronica Roth


Verlag: cbt
Preis: 17,99€
Seitenanzahl: 480
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Inhalt:
Altruan – die Selbstlosen. Candor – die Freimütigen. Ken – die Wissenden. Amite – die Friedfertigen. Und schließlich Ferox – die Furchtlosen …
Fünf Fraktionen, fünf völlig verschiedene Lebensformen sind es, zwischen denen Beatrice, wie alle Sechzehnjährigen ihrer Welt, wählen muss. Ihre Entscheidung wird ihr gesamtes künftiges Leben bestimmen, denn die Fraktion, der sie sich anschließt, gilt fortan als ihre Familie.
Doch der Eignungstest, der über Beatrices innere Bestimmung Auskunft geben soll, zeigt kein eindeutiges Ergebnis. Sie ist eine Unbestimmte, sie trägt mehrere widerstreitende Begabungen in sich. Damit gilt sie als Gefahr für die Gemeinschaft.
Beatrice entscheidet sich, ihre bisherige Fraktion, die Altruan, zu verlassen, und schließt sich den wagemutigen Ferox an. Dort aber gerät sie ins Zentrum eines Konflikts, der nicht nur ihr Leben, sondern auch das all derer, die sie liebt, bedroht…

Der erste Satz:
In unserem Haus gibt es nur einen einzigen Spiegel.

Zitate:
Ein Lächeln spielt um seine Mundwinkel. Wenn er noch näher kommt, atmen wir dieselbe Luft ein – falls ich dann noch weiß, wie man atmet. „Nein, Tris“, sagt er. Ein ernsterer Blick tritt an die Stelle des Lächelns. „Du siehst knallhart aus.“

Frieden bedeutet Einschränkung. Das hier ist Freiheit.

Details und meine Meinung:Was soll man zu einem Buch sagen, das man verschlungen hat, als wäre es das letzte? Keine 24 Stunden, kein ganzer Tag, und das, obwohl ich genug andere Dinge zu tun hatte. Dieses Buch hat mich mitgerissen wie ein Welle, wie ein Tsunami und mir ein wunderbares Gefühl gegeben, bis es mich am Ende, zutiefst glücklich, wieder ausgespuckt hat in die Welt. In Büchern zu versinken ist etwas unglaubliches, aber selten habe ich das so intensiv erlebt wie bei diesem Buch.
Die Geschichte fand ich trotz vieler Dystopien unverbraucht und in eine spannende Handlung verpackt mit der richtigen Mischung aus Geheimnissen und Enthüllungen, Kampfszenen, die durchaus auch brutal werden können, und Romantik.
Mit ihrem wunderbaren, schlichten aber durchaus detaillierten Schreibstil und ihrer genauen Personenbeschreibung erweckt Veronica Roth das Buch in meinem Kopf zum Leben und ließ mich nicht lesen, sondern miterleben.
Die Personen der guten Seite sind sympathisch, man wird mit ihnen vertraut und lernt sie Stück für Stück kennen und das, obwohl alle ihre Fehler haben. Im Englischunterricht würde ich die Charaktere als „round characters“ beschreiben. Die Protagonistin ist super, besser geht es wohl kaum und ihr Gegenstück, Four, ist von Beginn an zum Verlieben!
Die Orte sind recht beschaulich, was ich sehr gut fand nachdem bei meinem letzten Buch einfach zu viel darin gewechselt wurde. Dazu kommt, dass diese Orte so detailliert beschrieben werden, dass ich mich da hineinversetzt fühlte. Und dann noch großartige Schauplätze, die immer mit Höhe verbunden waren und damit ein großes Thema symbolisierten: Freiheit. Selbst beim Lesen musste ich manchmal die Luft anhalten!
Themen sind unter anderem Selbstlosigkeit, Mut, Freundschaft, Zusammenhalt und natürlich Liebe. Alles Dinge, mit denen ich mich super identifizieren konnte.
Das Einzige, was ich bemängeln muss, ist, dass ich erst so spät auf dieses Buch gestoßen bin.

Wie würdest du das Buch in einem Satz beschreiben?Lieblingsbuch!

Sonntag, 30. Juni 2013

Wo die Nacht beginnt von Deborah Harkness


Verlag: Blanvalet
Preis: 19,99€
Seitenanzahl: 800 Seiten
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Inhalt:
Ihre Liebe ist stärker als jede Regel, stärker als die Zeit und das Leben selbst. Doch als Diana und Matthew im elisabethanischen London angekommen sind, werden sie auf eine harte Probe gestellt. In einer Welt der Spione und der Täuschung muss Diana einen Tutor finden, der sie in der fortgeschrittenen Hexenkunst unterweist, während Matthew unfreiwillig mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird. Und welche Rolle spielt der enge Kreis von Matthews Freunden, die einst die geheimnisvolle »Schule der Nacht« gründeten und ihre gemeinsame Zukunft bedrohen?


Der erste Satz: 
Wir landeten wenig elegant in einem Haufen aus Hexe und Vampir.
Zitate:
„Eine Hexe wider Willen. Ein 1500 Jahre alter Vampir. Ein geheimnisvolles Manuskript, bekannt als Ashmole 782. Die Geschichte beginnt mit einem Hexenfund.
Details und meine Meinung:
Mit diesem Zitat beginnt das Buch und damit auch die kleine Einführung, die am Anfang steht und den ersten Band zusammenfasst. Das ist auch bitter nötig, denn es ist viel passiert, bis Diana und Matthew sich entschließen, in die Vergangenheit zu reisen. Damit endet das erste Buch genau dort, wo das Zweite beginnt.
Angekommen in der Vergangenheit passiert viel. Und das fasst meiner Meinung nach das Buch zusammen: Es passiert einfach zu viel. Gut, auf 800 Seiten MUSS viel passieren, aber es ist viel zu leicht gewesen, den Überblick anstatt sich zwischen den Seiten zu verlieren. Das fand ich sehr schade. Dieses Gefühl hatte aber nicht nur aufgrund der langatmigen Handlung, die zu lange braucht um spannend zu werden, sondern auch durch die vielen Personen mit ihren Titeln und Spitznamen, die für mich die ganze Zeit über nur das waren: Namen.
Ich fand es schwer, die Personen zuzuordnen, das wurde aber im Laufe des Buches etwas einfacher.
Ein anderer Punkt ist der häufige Ortwechsel. Auch wenn es keine Kurzgeschichte ist, die ja nur an einem Ort spielen soll, fand ich es schwer mit den Orten vertraut zu werden, denn immer wenn ich das Gefühl hatte, dass ich angekommen bin, reisten Diana und Matthew weiter.
Natürlich bedeutet das aber auch, dass die Handlung spannend bleibt, dass es immer noch etwas zu entdecken gibt und das schafft Abwechslung. Leider bleiben Personen und Orte dadurch fremd.
Die Vergangenheit beschreibt die Autorin verständlich und gleichzeitig so, dass man sich zurückversetzt fühlt.
Diana wird mit Problemen konfrontiert, die ich zum Teil nachvollziehen konnte, zum anderen Teil mir völlig fremd waren, wie zum Beispiel eine abgebrochene Schwangerschaft. Für Jugendliche könnte es an solchen Stellen schnell langweilig werden. Das hat meinen Lesefluss leider sehr unterbrochen. Beschäftigt man sich selbst mit Themen, die einen später im Leben begegnen, ist das Buch richtig gut. Da Diana aber auch kein Teenager mehr ist sondern mit beiden Beinen fest im Leben steht, waren ihre Probleme nachvollziehbar, nur es waren eben keine Probleme, mit denen ich mich identifizieren konnte.
Was ich leider sehr schade war, dass das Buch, obwohl so viel passiert, nicht wirklich auf den Punkt kommt. Diana entdeckt viel über Ashmole, aber leider ist noch lange keine Lösung in Sicht. Als Zwischenteil eignet sich dieses Buch hervorragend, aber es blieb bei mir immer nur dieser Zwischenteil. Im Moment habe ich noch das Gefühl, dass ich die Geschichte auch verstehen würde, wenn ich nur Band Eins und Drei lesen würde. Vielleicht ändert sich das, wenn ich Band Drei dann erscheint.

Fazit:
1,5/5 Punkten. Die Idee ist gut fortgesetzt, der Schreibstil beibehalten, nur leider wirkt das Buch ermüdend, was stört und schnell langweilig wird, weil einfach zu viel passiert und zu viel davon unwichtig erscheint. Mit dem ersten Teil kann das Buch leider nicht mithalten.

Wie würdest du das Buch in einem Satz beschreiben?
Es war zu einfach, das Buch aus der Hand zu legen.


An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplar beim Blanvalet Verlag bedanken.

Freitag, 17. Mai 2013

Ein Herzschlag danach von Sarah Alderson


Verlag: Ravensburger Buchverlag
Preis: 14,99€
Seitenanzahl:349
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Inhalt:
Fünf Jahre ist es her, dass Lilas Mutter ermordet wurde und Lila mit ihrem Vater nach London zog. Vor fünf Jahren musste Lila Alex Lebewohl sagen: Alex, an den sie seither täglich denkt. Den sie über alles liebt. 

Als sie ihn schließlich wiedertrifft, hat sich viele verändert. Lila hütet ein Gehiemnis, das gefährlicher ist, als sie ahnt. Alex hat einen mysteriösen Auftrag, der ihn zu den Mördern von Lilas Mutter führen könnte. Und während Lila Hoffnung schöpft, dass ihre Liebe endlich erwidert wird, überschlagen sich die Ereignisse und die Vergangenheit holt sie ein… 

Der erste Satz: 
Die scharfe Spitze bewegte sich auf sein Auge zu wie ein Skalpell auf ein Geschwür.




Details und meine Meinung: 

Eine so geheime Geheimorganisation, dass selbst der Präsident der Vereinigten Staaten noch nie davon gehört hat. Menschen, die Superkräfte besitzen und damit nur Böses anrichten. Lila, die seit sie denken in den besten Freund ihres Bruders verliebt ist. 
Interessant wird es aber erst, wenn der Geliebte diejenigen jagt, zu denen man selbst gehört. 
Und das ist Lilas Problem. Zuerst findet sie heraus, dass sie Superkräfte hat, denn sie kann allein mit ihrer Gedankenkraft Gegenstände bewegen. Dann erfährt sie, dass ihr Bruder Jack und dessen Freund Alex Leute wie sie jagen. Und ihr bleibt nur die Flucht. 
Die Autorin hat damit eine ganze neue Idee verwirklicht, die ich in dieser Art noch nie gesehen habe und die mich gleichzeitig umgehauen hat. Ein wenig kann man es sich wie X-Man vorstellen, nur noch cooler und vor allem viel mehr fürs Herz. 
Diese Idee setzt sie mit einem wunderbar leichten und schönen Schreibstil um, der genauso wie die Geschichte fesselt. Neben dem Schreibstil kann man die Spannung loben, die sie erzeugt und die einen Suchtfaktor erzeugt. Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen.

Dienstag, 7. Mai 2013

Vollstrecker der Königin – Der Baeldin-Mord von Angelika Diem



Verlag: Machandel Verlag
Preis: 4,90€
Seitenanzahl:117
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Inhalt: 
Mord ist niemals gut. Auch wenn es „nur“ eine Kammerzofe trifft. Die rein zufällig auf einem Schloss Dienst tut, auf dem sich eine politisch wichtige Heirat anbahnt.
Warum aber fühlt sich die Königin gefordert, einer bloßen Zofe wegen eine ihrer fähigsten Ermittlerinnen in die nördliche Provinz zu schicken?
Vollstreckerin Caitlynn stellt schnell fest, dass ihre Aufgabe alles andere als einfach ist. Unschuldige fühlen sich schuldig, viele Schlossbewohner haben ein Motiv und Caitlynns Magie stößt an ihre Grenzen. War die Zofe am Ende doch nicht so unwichtig?

Der erste Satz:
Das Mädchen fegte an den Boxen vorbei, dass ihre langen Zöpfe flogen. 

Details und meine Meinung: 
Dieses Buch der noch unbekannten Autorin Angelika Diem ist vor allem eins: kurz.
Im Vorspiel erfährt der Leser einen wichtigen, wahrscheinlich sogar gerade den wichtigsten Moment im Leben der Protagonistin Caitlynn. Dann beginnt die Geschichte mit einem eher düsteren, aber gelungenem Anfang der noch viele Fragen offen stehen lässt, aber so soll es ja auch sein.
Die nächsten Ereignisse folgen sehr rasch aufeinander, aber bei 100 Seiten ist das auch nicht anders möglich, wenn man eine interessante Handlung beibehalten möchte. Spannende Wendungen und Überraschungen sind durchaus vorhanden, allerdings bleiben diese nur kurz erhalten, da das nächste Geschehen direkt folgt und wenig Zeit für Überlegungen bleibt.
Dieser wenige Platz hat außerdem zu folge, dass Nebenhandlungen viel zu kurz kommen. Die Haupthandlung ist einwandfrei, ausgearbeitet und verstrickt, aber das Buch besteht leider fast nur aus diesem Hauptstrang.
Die wenigen Charaktere sind überschaubar und gut dargestellt, die Dialoge keineswegs langweilig.
Auch die Idee dieser Vollstrecker ist durchaus etwas vollkommen Neues und Unverbrauchtes und damit ein großes Plus für die Autorin.
Der rasche Aufbau der Geschichte macht das Buch zu einem kleinen Schmöcker für Zwischendurch, den ich als Leseratte mal eben durchlesen konnte. Gut geeignet, wenn man eigentlich wenig Zeit zum Lesen hat und dennoch nicht darauf verzichten will.
Die Autorin zeigt damit auf jeden Fall ihr Können und ich hoffe, dass sie weitere Bücher veröffentlicht, dann hoffentlich welche, bei denen man mehr Zeit bekommt, die Figuren und ihre Welt kennen und lieben zu lernen.

Fazit: 
3,5/5 Punkten. Ein gutes, kurzes Buch, das zwar Spannung beinhaltet, aber eben an vielen Stellen zu kurz kommt. Eine längere Fassung hätte wahrscheinlich alles, was man sich wünschen kann.

Wie würdest du das Buch in einem Satz beschreiben? 
Kurz und gut.

Weitere Infos und eine Leseprobe findet ihr hier: http://www.angelikadiem.at/fantasy/vollstrecker-der-k%C3%B6nigin/

An dieser Stelle einen herzlichen Dank an die Autorin Angelika Diem, die mich auf ihr Buch aufmerksam gemacht hat und an den Machandel Verlag für den Vorabdruck! Ein Buch von Ihnen Frau Diem, werde ich immer wieder gerne lesen!